MIMA MQC-30 im Überblick: Hubhöhe richtig wählen
Elektrischer Vierwegestapler mit 3.000 kg Nenntragfähigkeit
Der MIMA MQC-30 wird in der aktuellen Modellübersicht in mehreren Konfigurationen mit unterschiedlichen Hub- und Bauhöhen geführt. Damit lässt sich die Maschine grundsätzlich an verschiedene Lager- und Gebäudehöhen anpassen. Entscheidend ist jedoch nicht allein, wie hoch ein Stapler heben kann. Vor der Auswahl müssen unter anderem die erforderliche Arbeitshöhe, die verfügbare Durchfahrtshöhe, die Last, der Lastschwerpunkt, mögliche Anbaugeräte und die verbleibende Tragfähigkeit in der gewünschten Hubhöhe geprüft werden.
MIMA MQC-30 auf einen Blick
- 3.000 kg: Nenntragfähigkeit der gelisteten Fahrzeuge
- 4.500–8.000 mm: Hubhöhen in der Modellübersicht
- Triplex: Mastangabe bei allen neun Einträgen
- Elektrisch: Lithium-Ionen-Konfigurationen mit 48 V
MIMA MQC-30: aktuelle Modellübersicht
Auf der Modellseite des MIMA MQC-30 sind neun elektrische Vierwegestapler aufgeführt. Acht Einträge besitzen das Jahresfeld 2026 und kombinieren eine Nenntragfähigkeit von 3.000 kg mit einem Triplexmast, einer 48V/460Ah-Lithium-Ionen-Batterie sowie abgestuften Hubhöhen zwischen 4.500 und 8.000 mm.
Ein weiterer Eintrag besitzt das Jahresfeld 2024. Für dieses Fahrzeug werden ebenfalls 3.000 kg Nenntragfähigkeit und ein Triplexmast angegeben. Die Hubhöhe beträgt 5.500 mm, die Bauhöhe 2.950 mm und die Batterieangabe 48V/600Ah Lithium-Ionen. Zusätzlich ist im Betriebsstundenfeld der Wert 1 hinterlegt. Aus Jahres- oder Betriebsstundenfeldern allein darf jedoch weder der technische Zustand noch die konkrete Nutzungshistorie oder eine bestimmte Zustandskategorie abgeleitet werden. Dafür ist immer die vollständige Fahrzeugbeschreibung beziehungsweise eine individuelle Prüfung maßgeblich.
| Jahresfeld | Nenntragfähigkeit | Hubhöhe | Bauhöhe | Mast | Batterieangabe |
|---|---|---|---|---|---|
| 2026 | 3.000 kg | 4.500 mm | 2.640 mm | Triplex | 48V/460Ah Lithium-Ionen |
| 2026 | 3.000 kg | 5.000 mm | 2.805 mm | Triplex | 48V/460Ah Lithium-Ionen |
| 2026 | 3.000 kg | 5.500 mm | 2.970 mm | Triplex | 48V/460Ah Lithium-Ionen |
| 2026 | 3.000 kg | 6.000 mm | 3.140 mm | Triplex | 48V/460Ah Lithium-Ionen |
| 2026 | 3.000 kg | 6.500 mm | 3.305 mm | Triplex | 48V/460Ah Lithium-Ionen |
| 2026 | 3.000 kg | 7.000 mm | 3.470 mm | Triplex | 48V/460Ah Lithium-Ionen |
| 2026 | 3.000 kg | 7.500 mm | 3.640 mm | Triplex | 48V/460Ah Lithium-Ionen |
| 2026 | 3.000 kg | 8.000 mm | 3.905 mm | Triplex | 48V/460Ah Lithium-Ionen |
| 2024 | 3.000 kg | 5.500 mm | 2.950 mm | Triplex | 48V/600Ah Lithium-Ionen |
Warum die maximale Hubhöhe nicht allein entscheidet
Eine größere Hubhöhe erweitert den möglichen Arbeitsbereich, ist aber nicht automatisch die bessere Wahl. Mit der Mastkonfiguration verändern sich auch relevante Fahrzeugmaße. In der Modellübersicht steigt die angegebene Bauhöhe der 2026er Einträge von 2.640 mm bei 4.500 mm Hubhöhe auf 3.905 mm bei 8.000 mm Hubhöhe. Diese Werte müssen zu Toren, Halleneinfahrten, Unterzügen, Decken, Sprinkleranlagen und weiteren baulichen Begrenzungen passen.
Ebenso wichtig ist die tatsächlich benötigte Höhe am Regal. Dabei reicht es nicht, nur die Höhe des obersten Regalbodens zu übernehmen. Die Last muss sicher aufgenommen, angehoben und abgesetzt werden können. Palettenhöhe, Gabelposition, erforderlicher Freiraum und betriebliche Sicherheitsabstände gehören deshalb in die Berechnung.
Nenntragfähigkeit ist nicht automatisch Resttragfähigkeit
Die Angabe von 3.000 kg beschreibt die Nenntragfähigkeit der gelisteten MQC-30-Konfigurationen. Sie bedeutet nicht, dass in jeder Hubhöhe und mit jeder Lastgeometrie automatisch 3.000 kg aufgenommen werden können. Mit zunehmender Hubhöhe können sich die zulässigen Lastwerte verändern. Maßgeblich sind das fahrzeugspezifische Traglastdiagramm und die konkrete Konfiguration.
Auch der Lastschwerpunkt beeinflusst die Beurteilung. Lange, hohe, ungleichmäßig verteilte oder nicht formstabile Güter können andere Anforderungen stellen als eine kompakte Standardpalette. Wird ein Anbaugerät eingesetzt, müssen dessen Eigengewicht, Vorbaumaß und Einfluss auf den Lastschwerpunkt berücksichtigt werden.
Hubhöhe und Bauhöhe systematisch auswählen
Für eine belastbare Vorauswahl sollten zuerst die Einsatzdaten aufgenommen werden. Anschließend lassen sich die verfügbaren MQC-30-Varianten gezielt vergleichen. Die folgende Übersicht zeigt, welche Angaben dafür benötigt werden.
| Prüfpunkt | Benötigte Information | Warum relevant? |
|---|---|---|
| Oberste Einlagerungsebene | Höhe des Lastaufnahmepunkts und Palettenhöhe | Bestimmt die erforderliche Arbeitshöhe des Masts. |
| Niedrigste Durchfahrt | Tor-, Tür-, Unterzug- und Durchfahrtshöhen | Muss mit der Fahrzeug- und Mastbauhöhe abgeglichen werden. |
| Lastgewicht | Maximales reales Gewicht inklusive Ladungsträger | Dient als Grundlage für Tragfähigkeits- und Resttragfähigkeitsprüfung. |
| Lastschwerpunkt | Abmessungen, Schwerpunktlage und Lastform | Beeinflusst die zulässige Tragfähigkeit. |
| Anbaugerät | Typ, Gewicht und Vorbaumaß | Kann Tragfähigkeit und Lastschwerpunkt verändern. |
| Gebäude | Decken, Tore, Leitungen, Sprinkler und weitere Hindernisse | Begrenzt die nutzbaren Höhen und Fahrwege. |
Praktische Checkliste für die Vorauswahl
- Maximales Gewicht der Last einschließlich Palette oder Ladungsträger erfassen.
- Abmessungen und tatsächlichen Lastschwerpunkt der Güter bestimmen.
- Oberste erforderliche Einlagerungshöhe messen.
- Niedrigste Tore, Durchfahrten und bauliche Hindernisse dokumentieren.
- Geplante Anbaugeräte und deren technische Daten einbeziehen.
- Resttragfähigkeit anhand der konkreten Fahrzeugkonfiguration prüfen.
- Fahrwege, Rangierflächen und betrieblichen Ablauf berücksichtigen.
Welche MQC-30-Hubhöhe passt zu welchem Höhenprofil?
Die Modellübersicht ermöglicht eine erste Zuordnung anhand der gemessenen Höhen. Varianten mit 4.500 oder 5.000 mm Hubhöhe besitzen innerhalb der aufgeführten 2026er Konfigurationen die niedrigeren Bauhöhen. Höhere Varianten erweitern den vertikalen Arbeitsbereich, benötigen laut den gelisteten Daten jedoch entsprechend mehr Bauhöhe. Eine Auswahl allein nach dem Prinzip „möglichst hoch“ kann deshalb zu unnötigen Einschränkungen bei Durchfahrten führen.
Umgekehrt darf die Hubhöhe nicht zu knapp kalkuliert werden. Wenn die tatsächliche Lastaufnahme, Palettenhöhe oder erforderliche Positionierreserve nicht berücksichtigt wird, kann eine rechnerisch ähnliche Variante für den vorgesehenen Regalplatz unzureichend sein. Die passende Konfiguration entsteht daher aus dem gemeinsamen Abgleich von Last, Gebäude und Arbeitsprozess.
MQC-30 vergleichen und konkrete Anforderungen übermitteln
Über die MIMA MQC-30 Modellübersicht lassen sich die derzeit aufgeführten Hub- und Bauhöhen direkt vergleichen. Weitere Fahrzeugklassen finden Sie im MIMA Gabelstaplerkatalog. Für eine bedarfsorientierte Vorauswahl können Sie außerdem den MIMA Gabelstapler-Konfigurator nutzen.
Für eine konkrete Anfrage sollten mindestens Lastgewicht, Lastabmessungen, Lastschwerpunkt, gewünschte Hubhöhe, niedrigste Durchfahrt und vorgesehene Anbaugeräte angegeben werden. So kann die Anfrage auf eine technisch nachvollziehbare Datengrundlage gestellt werden, ohne allein von einer einzelnen Katalogangabe auszugehen.
MIMA MQC-30 passend zum Einsatzprofil anfragen
Vergleichen Sie die gelisteten MQC-30-Konfigurationen oder übermitteln Sie Ihre Einsatzdaten für eine konkrete Prüfung. Die endgültige Auswahl sollte immer anhand der vollständigen Fahrzeugdaten und des vorgesehenen Einsatzes erfolgen.
Häufige Fragen zum MIMA MQC-30 und zur Hubhöhe
Welche Hubhöhen werden beim MIMA MQC-30 aufgeführt?
Die aktuelle Modellübersicht enthält Hubhöhen von 4.500, 5.000, 5.500, 6.000, 6.500, 7.000, 7.500 und 8.000 mm. Die konkrete Auswahl muss mit Last, Gebäude und Resttragfähigkeit abgeglichen werden.
Bedeutet 3.000 kg Nenntragfähigkeit, dass diese Last immer bis zur maximalen Höhe gehoben werden kann?
Nein. Die zulässige Tragfähigkeit kann von Hubhöhe, Lastschwerpunkt, Lastform, Mast und Anbaugerät abhängen. Entscheidend sind das konkrete Traglastdiagramm und die vollständige Fahrzeugkonfiguration.
Was ist bei der Bauhöhe zu beachten?
Die Bauhöhe muss zu Toren, Türen, Unterzügen, Decken und sonstigen Hindernissen passen. In der Übersicht reichen die angegebenen Bauhöhen der neun Fahrzeuge von 2.640 bis 3.905 mm.
Warum ist der Lastschwerpunkt für die Auswahl wichtig?
Die Lage des Lastschwerpunkts wirkt sich auf die Belastung des Staplers aus. Lange, große oder ungleichmäßig verteilte Güter müssen deshalb anhand ihrer realen Abmessungen und Schwerpunktlage bewertet werden.
Müssen Anbaugeräte bei der Tragfähigkeitsprüfung berücksichtigt werden?
Ja. Eigengewicht und Vorbaumaß eines Anbaugeräts können den Lastschwerpunkt und die verbleibende Tragfähigkeit verändern. Deshalb müssen die Daten des konkreten Anbaugeräts in die Prüfung einfließen.
Kann aus dem Jahresfeld auf den Zustand eines Fahrzeugs geschlossen werden?
Nein. Das Jahresfeld allein beschreibt weder den technischen Zustand noch die Nutzungshistorie oder eine Zustandskategorie. Dafür müssen die vollständigen Angaben des jeweiligen Fahrzeugs geprüft werden.
Welche Batterieangaben stehen in der Modellübersicht?
Bei acht Einträgen ist 48V/460Ah Lithium-Ionen angegeben. Ein Eintrag mit 5.500 mm Hubhöhe enthält die Angabe 48V/600Ah Lithium-Ionen. Daraus werden hier keine Aussagen zu Laufzeit oder Eignung abgeleitet.
Welche Angaben werden für eine konkrete MQC-30-Anfrage benötigt?
Hilfreich sind maximales Lastgewicht, Lastabmessungen, Lastschwerpunkt, erforderliche Hubhöhe, niedrigste Durchfahrt, Gebäudebedingungen, geplante Anbaugeräte und eine Beschreibung des Arbeitsablaufs.
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