MIMA MQK30: Hubhöhe und Bauhöhe richtig auswählen

MIMA MQK30: Hubhöhe und Bauhöhe auswählen
Mit künstlicher Intelligenz (KI) erstellte Abbildung – ausschließlich zur Illustration, kein Original-Produktfoto.

Modellübersicht und Auswahlhilfe

Beim MIMA MQK30 entscheidet nicht allein die maximale Hubhöhe über die passende Ausführung. Ebenso wichtig sind die Bauhöhe des Fahrzeugs, die vorhandenen Durchfahrten, die tatsächliche Last, der Lastschwerpunkt und mögliche Anbaugeräte. Die aktuelle Modellübersicht bietet zum Veröffentlichungszeitpunkt acht elektrische Fahrzeuge mit abgestuften Hubhöhen von 3.600 bis 8.000 mm.

MIMA MQK30 3000 kg 3600–8000 mm Triplex 48V/600Ah Elektro

MIMA MQK30 auf einen Blick

  • Modell: MIMA MQK30
  • Nenntragfähigkeit: 3.000 kg
  • Antrieb: Elektrisch
  • Mast: Triplex
  • Batterieangabe: 48V/600Ah Lithium-Ionen
  • Hubhöhen: 3.600 bis 8.000 mm

Acht Konfigurationen des MIMA MQK30 im Überblick

Auf der aktuellen Modellübersicht des MIMA MQK30 werden zum Veröffentlichungszeitpunkt acht Fahrzeuge aufgeführt. Bei allen Einträgen handelt es sich um elektrische MIMA MQK30 mit 3.000 kg angegebener Nenntragfähigkeit, Triplex-Mast und einer Lithium-Ionen-Batterie mit 48V/600Ah. Im Baujahr-Feld ist jeweils 2026 angegeben.

Die wesentlichen Unterschiede innerhalb dieser Übersicht liegen in der Hubhöhe und der dazugehörigen Bauhöhe. Mit zunehmender Hubhöhe steigt in den gelisteten Konfigurationen auch die Bauhöhe. Deshalb sollte eine Auswahl niemals ausschließlich anhand der Regalhöhe erfolgen.

HubhöheBauhöheDifferenz zur nächsten Ausführung
3.600 mm1.935 mmBasisausführung der Übersicht
4.000 mm2.068 mm400 mm mehr Hubhöhe
4.600 mm2.268 mm600 mm mehr Hubhöhe
5.400 mm2.535 mm800 mm mehr Hubhöhe
6.000 mm2.735 mm600 mm mehr Hubhöhe
6.500 mm2.902 mm500 mm mehr Hubhöhe
7.000 mm3.169 mm500 mm mehr Hubhöhe
8.000 mm3.503 mm1.000 mm mehr Hubhöhe

Was bedeuten Hubhöhe und Bauhöhe?

Hubhöhe: die erreichbare Höhe der Gabel

Die Hubhöhe beschreibt, wie hoch die Gabel angehoben werden kann. Für die Vorauswahl sollte sie mit der höchsten tatsächlich zu bedienenden Übergabe- oder Regalebene verglichen werden. Dabei reicht es nicht, nur die Oberkante des Regals zu betrachten. Entscheidend ist, auf welcher Höhe die Gabel in die Palette einfahren muss und welcher zusätzliche Bewegungsraum für ein kontrolliertes Ein- und Auslagern erforderlich ist.

Eine größere Hubhöhe bietet mehr vertikalen Arbeitsbereich, ist aber nicht automatisch die bessere Wahl. Werden nur niedrigere Ebenen bedient, kann eine unnötig hohe Konfiguration höhere Anforderungen an Durchfahrten und Einsatzplanung stellen. Die Auswahl sollte deshalb vom realen Materialfluss ausgehen.

Bauhöhe: wichtig für Tore, Türen und Hallenbereiche

Die Bauhöhe ist für alle festen Höhenbegrenzungen relevant. Dazu gehören Hallentore, Brandschutztore, Türdurchfahrten, Übergänge zwischen Gebäudeteilen und weitere bauliche Engstellen. Für eine belastbare Prüfung sollte die niedrigste Stelle des gesamten vorgesehenen Fahrwegs ermittelt werden.

Die in der Übersicht genannten Bauhöhen reichen von 1.935 mm bei 3.600 mm Hubhöhe bis 3.503 mm bei 8.000 mm Hubhöhe. Diese Werte zeigen, warum die höchste gewünschte Hubhöhe und die niedrigste vorhandene Durchfahrt gemeinsam betrachtet werden müssen. Zusätzlich ist ein angemessener Sicherheitsabstand zu berücksichtigen. Dessen konkrete Auslegung hängt von der betrieblichen Umgebung ab und sollte vor der Auswahl geklärt werden.

3.000 kg sind eine Nenntragfähigkeit

Die angegebene Tragfähigkeit von 3.000 kg ist die Nenntragfähigkeit des MIMA MQK30. Sie darf nicht als pauschale Zusage verstanden werden, dass jede Last von 3.000 kg bei jeder Hubhöhe und in jeder Konfiguration aufgenommen werden kann.

Die tatsächlich nutzbare Resttragfähigkeit kann unter anderem vom Lastschwerpunkt, von der Form und Verteilung der Last, von der Hubhöhe sowie von eingesetzten Anbaugeräten abhängen. Ein Anbaugerät kann Gewicht und Lastschwerpunkt verändern. Auch weit ausladende, ungleichmäßig verteilte oder nicht standardisierte Ladungen müssen gesondert bewertet werden.

Vor einer Entscheidung sollten daher mindestens folgende Angaben zusammengeführt werden:

  • maximales tatsächliches Lastgewicht,
  • Abmessungen und Schwerpunkt der Last,
  • erforderliche Arbeitshöhe,
  • Art und Gewicht eines möglichen Anbaugeräts,
  • Tragfähigkeitsdiagramm beziehungsweise bestätigte Resttragfähigkeit der konkreten Konfiguration.

Erst diese Prüfung zeigt, ob die gewünschte Kombination aus Last und Hubhöhe technisch abgedeckt ist.

So lässt sich die passende MQK30-Ausführung eingrenzen

Eine strukturierte Vorauswahl beginnt bei den betrieblichen Grenzwerten und nicht bei der maximal verfügbaren Hubhöhe. Die folgende Übersicht fasst die wichtigsten Prüfschritte zusammen.

PrüfpunktBenötigte InformationBedeutung für die Auswahl
Höchste ÜbergabeebeneHöhe der Gabeleinfahrt am höchsten ZielBestimmt die erforderliche Hubhöhe
Niedrigste DurchfahrtGemessene lichte Höhe entlang des FahrwegsBegrenzt die zulässige Bauhöhe
LastGewicht, Maße und LastschwerpunktGrundlage für die Resttragfähigkeitsprüfung
AnbaugerätTyp, Gewicht und veränderter LastschwerpunktKann die nutzbare Tragfähigkeit beeinflussen
ArbeitsumgebungFahrwege, Boden, Tore und ÜbergängeZeigt betriebliche und bauliche Grenzen
AusbaureserveBestätigte zukünftige Regal- oder ProzessplanungKann bei der Wahl der Hubhöhe berücksichtigt werden

1. Reale Höhen im Betrieb messen

Zunächst werden die höchste benötigte Arbeitsebene und die niedrigste Durchfahrt dokumentiert. Schätzwerte sind für die Vorauswahl ungeeignet. Gerade bei mehreren Hallenbereichen sollte der gesamte regelmäßige Fahrweg berücksichtigt werden.

2. Konfigurationen anhand beider Werte filtern

Anschließend werden nur Ausführungen betrachtet, deren Hubhöhe den Arbeitsprozess abdeckt und deren Bauhöhe mit den vorhandenen Durchfahrten vereinbar ist. Eine Konfiguration mit 6.500 mm Hubhöhe besitzt in der aktuellen Übersicht beispielsweise eine Bauhöhe von 2.902 mm. Die Ausführung mit 7.000 mm Hubhöhe ist mit 3.169 mm angegeben. Dieser Unterschied kann bei begrenzten Durchfahrtshöhen entscheidend sein.

3. Lastdaten und Resttragfähigkeit prüfen

Nach der geometrischen Vorauswahl folgt die technische Prüfung der Last. Die Nenntragfähigkeit allein reicht dafür nicht aus. Lastschwerpunkt, Hubhöhe und Anbaugeräte müssen zur konkreten Maschine passen. Fehlen diese Angaben, sollte keine verbindliche Eignung abgeleitet werden.

4. Nur bestätigte Anforderungen einplanen

Eine Reserve für absehbare Änderungen kann sinnvoll sein, sollte aber auf einer konkreten Planung beruhen. Eine größere Hubhöhe nur vorsorglich auszuwählen, kann zu einer Bauhöhe führen, die bestimmte Fahrwege einschränkt. Ziel ist daher nicht die größtmögliche, sondern die für den dokumentierten Einsatz passende Konfiguration.

Wann lohnt sich der Vergleich mit anderen Staplern?

Der MIMA MQK30 ist in der aktuellen Übersicht als elektrisches Modell mit 3.000 kg Nenntragfähigkeit geführt. Wenn Tragfähigkeit, Hubhöhe, Bauhöhe oder weitere Anforderungen nicht zusammenpassen, sollte die Auswahl auf andere Modelle ausgeweitet werden. Die Übersicht der Gabelstapler ermöglicht einen breiteren Vergleich.

Für eine strukturierte Vorauswahl kann außerdem der MIMA Gabelstapler-Konfigurator genutzt werden. Dabei sollten ausschließlich bekannte Anforderungen eingetragen werden. Unbestätigte Werte können die Auswahl unnötig verfälschen.

MIMA MQK30 passend zum Einsatz auswählen

Vergleichen Sie zunächst die acht gelisteten Kombinationen aus Hubhöhe und Bauhöhe. Halten Sie für eine konkrete Prüfung Lastgewicht, Lastschwerpunkt, benötigte Arbeitshöhe, niedrigste Durchfahrt und mögliche Anbaugeräte bereit.

Häufige Fragen zum MIMA MQK30

Welche Hubhöhen werden beim MIMA MQK30 gelistet?

Zum Veröffentlichungszeitpunkt umfasst die Modellübersicht Hubhöhen von 3.600, 4.000, 4.600, 5.400, 6.000, 6.500, 7.000 und 8.000 mm.

Welche Bauhöhen gehören zu den acht Hubhöhen?

Die zugehörigen Bauhöhen betragen 1.935, 2.068, 2.268, 2.535, 2.735, 2.902, 3.169 und 3.503 mm. Die genaue Zuordnung ist in der Tabelle dieser Übersicht dargestellt.

Sind 3.000 kg bei jeder Hubhöhe nutzbar?

Nein, 3.000 kg sind die angegebene Nenntragfähigkeit. Die tatsächlich nutzbare Resttragfähigkeit muss für Lastschwerpunkt, Last, Anbaugerät und erforderliche Hubhöhe geprüft werden.

Warum ist die Bauhöhe bei der Auswahl wichtig?

Die Bauhöhe muss zu den niedrigsten Toren, Türen und sonstigen Durchfahrten auf dem vorgesehenen Fahrweg passen. Zusätzlich ist ein für den Betrieb angemessener Abstand zu berücksichtigen.

Welchen Mast haben die gelisteten MIMA MQK30?

Alle acht zum Veröffentlichungszeitpunkt gelisteten Fahrzeuge sind mit einem Triplex-Mast angegeben.

Welche Batterieangabe haben die gelisteten Fahrzeuge?

In der Modellübersicht ist für alle acht Fahrzeuge eine 48V/600Ah Lithium-Ionen-Batterie angegeben.

Sollte immer die größte Hubhöhe gewählt werden?

Nein. Die Hubhöhe sollte den tatsächlichen Arbeitsprozess abdecken und gleichzeitig mit Bauhöhe, Durchfahrten, Lastdaten und Resttragfähigkeit vereinbar sein.

Welche Daten werden für eine konkrete Auswahl benötigt?

Benötigt werden mindestens Lastgewicht, Lastabmessungen, Lastschwerpunkt, höchste Arbeitsebene, niedrigste Durchfahrt und Angaben zu möglichen Anbaugeräten.

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